Lebensläufe, Wirtschaft und PR-Praxis

In diesem Semester haben wir einige Lehrveranstaltungen, aus denen ich persönlich besonderen Nutzen ziehe. Ganz am Anfang steht da Englisch, da wir heuer mit unserer Lehrenden Christina Achatz Lebensläufe und Bewerbungsschreiben üben. Mir gefällt das sehr gut, denn zwischen einem Curriculum Vitae in Deutsch und einem für den englischsprachigen Raum liegen deutliche Unterschiede. Man sendet zum Beispiel weder ein Foto noch schreibt man sein Geburtsdatum in das Dokument, denn in GB und den USA wird Wert darauf gelegt, WAS in der Bewerbung steht, nicht WIE derjenige aussieht. Meiner Meinung nach ein gutes Konzept, womit Oberflächlichkeiten vermieden werden können.

Die andere LV, die ich für äußerst nützlich halte, ist Medienwirtschaft mit Tanja Schönbacher. Wir lernen die Grundbegriffe der Volks- und Betriebswirtschaftslehre, wie Märkte funktionieren, was es mit Angebot und Nachfrage auf sich hat und wie uns das als angehende Journalisten und PR-Agenten betrifft. Einige haben über diese Inhalten bereits einiges in der Schule gelernt, ich gehöre allerdings zu jenen, die noch relativ wenig Ahnung davon haben und deshalb bin ich froh, genau das jetzt zu lernen.

Praxiserfahrung sammeln wir heuer bei der LV PR-Konzeptionen, die von Gudrun Reimerth geleitet wird. Wir entwerfen ein Konzept für ein/e  Geschäft/Künstler/Organisation unserer Wahl. Zuerst analysieren wir den IST-Zustand, wo die Stärken und Schwächen liegen und was das Ziel des Konzeptes ist. Dies erfordert einiges an Aufwand, der allerdings (zumindest im Fall von mir und meiner Kollegin) wirklich Spaß macht, da wir die Aufgabe haben, etwas Bestehendes zu optimieren. Am 15. Dezember präsentieren wir unsere Arbeit, die momentan langsam, aber stetig, vor sich hin gedeiht.

Was mir heuer noch sehr gut gefällt, ist die Fortsetzung des Unterrichts mit Michael Tschida von der Kleinen Zeitung. Mit ihm besprechen wir Redaktionelle Prozesse: Wenn du morgen die Seiten 2 und 3 füllen müsstest, was würdest du nehmen und wie ziehst du es auf? Interviews? Grafiken? Infoboxen? Eine äußerst kreative Aufgabe – die Ideen müssen aber auch begründet werden. Bei diesem Brainstorming lernen wir irrsinnig viel und können die Art der Themenfindung sicher auch später noch gut gebrauchen.

 

3 Antworten auf diesen Artikel.

  1. Veröffentlicht von [tja] am 24. November 2010 um 18:45

    “Die andere LV, die ich für äußerst nützlich halte, ist Medienwirtschaft mit Tanja Schönbacher. Wir lernen die Grundbegriffe der Volks- und Betriebswirtschaftslehre, wie Märkte funktionieren, was es mit Angebot und Nachfrage auf sich hat …”

    tatsächlich. es interessiert mich sehr, was ihr da lernt…

    und falls du mal erkennst, was für einen schrott ihr da vorgekotzt bekommt:

    http://www.mlwerke.de/me/me23/me23_000.htm

    Kommentar

  2. Veröffentlicht von Jooooo am 24. November 2010 um 19:00

    Marx? Ist das dein ernst?

    Kommentar

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